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Formel 1: Michael Schumacher mit einem guten Gefühl nach Ungarn

Der WM 9. Michael Schumacher in Budapest

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© mspb

30.07.2010 (Speed-Magazin/Mercedes) Der Grand Prix von Ungarn vom 30. Juli bis 1. August 2010 auf dem Hungaroring bei Budapest, nur eine Woche nach dem deutschen Grand Prix in Hockenheim, ist der zwölfte Lauf zur Formel 1 Weltmeisterschaft 2010. Damit finden zum dritten Mal in diesem Jahr zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden statt. Der Hungaroring ist seit 1986 Formel 1 Schauplatz und gehört zu den technisch anspruchsvollsten Strecken im Kalender.

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Nico Rosberg: „Mir gefällt Budapest als Stadt sehr gut und auch die tolle Atmosphäre dort und an der Rennstrecke. Der Hungaroring stellt uns vor eine anspruchsvolle technische Aufgabe und mir macht es Spaß dort zu fahren. Da Überholen kaum möglich ist, kommt es noch mehr als sonst auf ein gutes Qualifyingergebnis an, um in der Startaufstellung möglichst weit vorne zu stehen. Bei den letzten Rennen war das Qualifying nicht gerade eine unserer Stärken, deshalb werden wir hart dafür arbeiten, diesmal eine bessere Chance im Rennen zu haben. Im letzten Jahr wurde ich auf dem Hungaroring Vierter; es wäre schön, auch diesmal wieder näher zur Spitze zu kommen.“
 
Michael Schumacher: „Der deutsche Grand Prix am vergangenen Wochenende war für uns sicher enttäuschend. Unser Team hat in den letzten Rennen unterschiedlich abgeschnitten und ich komme deshalb mit einem guten Gefühl nach Ungarn. Wichtig ist, dass wir unser Auto besser verstehen lernen. Die Rennstrecke bei Budapest und mehr Zeit für die Arbeit mit unseren Verbesserungen sollte uns dabei helfen. Wie ich schon sagte, wir müssen ruhig bleiben, uns jedes Detail anschauen und unsere Leistung analysieren, damit wir auch an solchen Wochenenden möglichst viel Erfahrung sammeln. Nur so können wir unsere Situation verbessern – vielleicht schon am kommenden Wochenende in Ungarn.“

Ross Brawn: „Der F1 Grand Prix von Ungarn ist für unser Team der Abschluss mehrerer arbeitsreicher Wochen mit den beiden Heimrennen in Silverstone und Hockenheim. Nach dem Podiumsplatz in England war der deutsche Grand Prix am letzten Wochenende eine besondere Herausforderung, und wir waren enttäuscht, dass wir nicht weiter nach vorn kamen. Das Team macht einen guten Job, aber wir müssen mehr Speed aus dem Auto herausholen und daran arbeiten wir weiter intensiv. Ungarn stellt uns vor eine anspruchsvolle Aufgabe; hier wird sich zeigen, wie gut sich unsere jüngsten Verbesserungen auswirken. Bei der Arbeit am optimalen Set-up verbringen wir viel Zeit auf der Strecke. Während unserer zweiwöchigen Betriebsferien im Anschluss an das Rennen haben unsere Mitarbeitern eine wohl verdiente Pause und die Möglichkeit, die Batterien vor dem letzten Drittel der Saison wieder aufzuladen.“
 
Norbert Haug: „Das Layout der Rennstrecke vor den Toren Budapests ist sehr gegensätzlich zu jenem von Hockenheim. Ein Wochenende nach dem Mercedes Heim Grand Prix will unser Team ein besseres Resultat erzielen, als uns das in Hockenheim gelang.“

Hungaroring
Streckenlänge: 4.381 km
Renndistanz:
306.630 km
Rundenzahl: 70
Vollgasanteil:  53%  Belastung der Bremsen:  Hoch 
Reifenmischungen:  Super soft/Mittel  Abtrieb:  Hoch 9/10 
Reifenabnutzung:  Mittel  Durchschnittstempo:  193 km/h 


Von Jean-Pierre Stewart
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