30.07.2010
(Speed-Magazin/Sauber) Im 1.Training zum Grossen Preis von Ungarn waren die Sauber F1 Fahrer Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi recht zufrieden mit der Balance ihrer Autos. Am Nachmittag wurden verschiedene Abstimmungsänderungen durchgespielt, die auf Anhieb keine weiteren Fortschritte brachten. Jetzt werden in Budapest die Daten analysiert. Das 12. F1 Rennen 2010 auf dem Hungaroring ist der 300. Grand Prix für das Team von Peter Sauber.
Pedro de la Rosa:
1. Training: 6. / 1.22,764 min (24 Runden) / 2. Training: 11. / 1.21,809 min (38 Runden)
„Für mich war es ein positiver und produktiver Trainingstag. Mein Auto war ziemlich gut auf dieser langsamen Strecke, und das bedeutet, dass alle Weiterentwicklungen, die das Team in letzter Zeit gebracht hat, auch auf dieser Art von Kursen funktionieren. Ich denke, dass wir hier stark sein können, und da wird auch noch etwas kommen: Gegenwärtig tendiert mein Auto noch zum Untersteuern, der Vorderwagen ist zu träge, aber ich bin sicher, dass wir das durch eine Abstimmungsänderung ausmerzen können.“
Kamui Kobayashi:
1. Training: 14. / 1.23,327 min (23 Runden) / 2. Training: 14. / 1.22,212 min (37 Runden)
„Wir haben heute viel Abstimmungsarbeit gemacht, und mein Auto ist auch besser geworden, aber ich bin noch nicht zufrieden. Die Strecke ist sehr uneben, und ich habe sowohl mit unter- als auch mit übersteuern zu kämpfen. Aber mein Hauptproblem ist zu wenig Grip. Ich weiß noch nicht, wo dieser Mangel herkommt, aber das werden uns die Daten schon sagen, und die schauen wir jetzt gründlich an.“
James Key (Sauber F1 Technischer Direktor): „Wir hatten heute alle Hände voll zu tun. Am Vormittag haben wir an beiden Autos einige Aerodynamikteile getestet und wichtige Daten für die zukünftige Entwicklung gesammelt. Morgens waren beide Fahrer recht zufrieden, die Autos liefen problemlos. Im 2.Training haben wir das Standardprogramm mit Abstimmungsarbeit und Reifenvergleich erledigt. Die größten Sorgen heute waren Konstanz und Verkehrsdichte. Außerdem schwankte das Grip-Niveau sehr stark, weshalb es schwierig war, eine gute Runde zusammenzubekommen. Das war besonders mit den härteren Reifen ein Problem, aber auch mit der weicheren Mischung war es nicht einfach, konstante Rundenzeiten zu fahren. Damit müssen wir uns heute Abend auf jeden Fall befassen. Wir haben über Nacht einige Punkte abzuarbeiten, und da ist noch nicht alles klar. Aber Platz elf für Pedro [de Rosa] mit einer nicht optimalen Runde ist nicht so schlecht. An Kamui [Kobayashi]s Auto müssen wir noch für ein stabileres Fahrverhalten sorgen. Morgen sehen wir weiter.“