31.07.2010
Zum fünften Mal in dieser Saison brachte das Team ein Auto ins Qualifying der schnellsten Zehn. Pedro de la Rosa qualifizierte sich als Neunter für den Grossen Preis von Ungarn in Budapest. Der Spanier schaffte es damit zum zweiten Mal in Q3. Für seinen Teamkollegen Kamui Kobayashi ging allerdings schief, was schief gehen konnte: falsche Reifenstrategie, keine freie Bahn und dann auch noch eine Strafe. Er übersah eine rote Ampel in der Boxengasse und versäumte das Wiegeprozedere in der FIA-Box. Er wird um fünf Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt.
Pedro de la Rosa:
C29.04 / Ferrari 056
Qualifikation: 9./1.21,411 min (in Q3) / 3. Training: 13./1.22,151 min (21 Runden)
„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, aber vor allem bin ich sehr stolz auf das Team. Das Auto war wirklich gut. Meine Platzierung beweist, welche Fortschritte die Jungs in Hinwil mit diesem Auto erzielt haben, vor allem, wenn es um langsame Kurven geht. Sie haben sich nicht aus dem Konzept bringen lassen, hart gearbeitet und das Ruder herumgerissen. Ich will mich beim Start und in der ersten Runde aus allen Streitigkeiten raushalten und dann um Punkte kämpfen.“
Kamui Kobayashi:
C29.02 / Ferrari 056
Qualifikation: 18./1.22,222 min (in Q1) / 3. Training: 14./1.22,337 min (20 Runden)
„Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben viele Abstimmungsänderungen vorgenommen, seit wir hier angekommen sind. Aber ich bin noch immer nicht zufrieden. Das Auto fühlt sich fremd an, anders als ich es gewohnt bin. Ich finde keine Haftung. Von daher war die Aufgabe für mich heute ohnehin schwer, und dann war es viel zu optimistisch vom Team, mich zum zweiten Anlauf in Q1 erneut mit den härteren Reifen loszuschicken. Mit den weicheren hätte ich es wenigstens in Q2 geschafft. Sei es drum, Fehler passieren. Ich habe offenbar eine rote Ampel überfahren und bin deshalb nicht auf die Waage der FIA gefahren. Ich habe das Signal nicht gesehen.“